Emotion entscheidet. Der Schnitt macht sie sichtbar.

Ich bin MARIE-LUISE, JUNIOR FILMEDITORIN aus München.

Mit präzisem Schnitt, smart eingesetzten KI-Tools und feinem Sounddesign forme ich aus Rohmaterial Geschichten, die wirken.

AKTUELLE PROJEKTE

CURSED.

Im Februar 2026 habe ich mich intensiv mit KI-gestützten Workflows und modernem Videoschnitt auseinandergesetzt. Künstliche Intelligenz ist längst keine vorübergehende Entwicklung mehr, sondern ein fester Bestandteil der kreativen Branche und ich möchte diesen Wandel aktiv mitgestalten. Sie ermöglicht es mir, in kurzer Zeit cineastische Shots zu entwickeln, neue visuelle Möglichkeiten zu erkunden und Prozesse effizienter zu gestalten. Für mich ersetzt KI keine Kreativität , sie erweitert sie.

Für diese veröffentlichte Version musste ich die ursprüngliche Musik aus urheberrechtlichen Gründen anpassen. für die Originalfassung, mit dem ursprünglich konzipierten Sound, auf mein Instagram-Profil unter @mbchfr.


Die visuelle Begleitung von Julian Drebin war vor allem eines: eine Frage des Schnitts. Mit durchdachter Struktur, Rhythmusgefühl und KI-gestützter Postproduktion habe ich die Geschichte präzise geformt und ihre Wirkung bewusst gesteuert. HIERBEI HABE ICH HINTER DIE FASSADE GEBLICKT. WAS HAT DEN JUNGEN MUSIKPRODUZENTEN und künstler BEWEGT, DIE KUNST DER MUSIK, SEINE LEIDENSCHAFT, ZU SEINER BERUFUNG ZU MACHEN-Dezember 2025

CRYING IN THE CLUB (JULIAN DREBIN)


ECLIPSE

Mit meinem Kurzfilmprojekt Eclipse wollte ich eine eigene Welt erschaffen und eine Atmosphäre, die sich zwischen Realität und Imagination bewegt und vor allem durch den Schnitt ihre Wirkung entfaltet. Das Worldbuilding entstand dabei weniger durch Dialoge als durch Rhythmus, Bildabfolge und Spannungsaufbau im Editing.-januar 2026

Für diese veröffentlichte Version musste ich die ursprüngliche Musik aus urheberrechtlichen Gründen anpassen. für die Originalfassung, mit dem ursprünglich konzipierten Sound, auf mein Instagram-Profil unter @mbchfr.

Über MICH

Aufgewachsen bin ich in Neuburg an der Donau. Eine kleine Stadt, viel Ruhe, viel Raum für Gedanken. Letzten Sommer bin ich schließlich nach München gezogen . Es war  ein Schritt, der sich lange angekündigt hat. Mehr Möglichkeiten, mehr Austausch, mehr Bewegung. Der Umzug war nicht nur ein Ortswechsel, sondern eine bewusste Entscheidung für meinen Weg.

mittlerweile bin ich 22 jahre alt. aber alles begann mit vier Jahren. damals habe ich begonnen, Geschichten in Bildern festzuhalten.
Meine ersten Videos entstanden auf dem Tastenhandy meiner Mutter. Verwackelt, verpixelt, aber voller Neugier. Es gab keine Phase in meinem Leben, die ich nicht mit dem Camcorder meines Vaters begleitet habe. ZU MEINEM 5. GEBURTSTAG HABE ICH MEINE ERSTE EIGENE KINDERKAMERA BEKOMMEN.

Filmen und Schneiden waren für mich nie nur Technik, sie waren meine Art, Gefühle zu verstehen und auszudrücken. Wenn mir Worte fehlten, hatte ich Bilder. Wenn etwas in mir laut wurde, habe ich es zu einem video gemacht.

Das hier ist für mich mehr als ein Job. Es ist meine Art zu fühlen, zu denken und zu erzählen. Im Zusammenspiel von Schnitt, Sounddesign, abstrakten Elementen und KI entwickle ich eine Bildsprache, voller Ideen, die unverwechselbar meine ist.

Heute bin ich STUDIERENDE, im bereich post produktion und editing, AN DER BAYERISCHEN FILM- UND FERNSEHAKADEMIE und ein teil des BFS als Junior-Editorin. aber mein kreativer Raum hört dort nicht auf. Ich entwickle eigene Projekte, teile sie über Social Media, schreibe Drehbücher und unterstütze freie Filmprojekte in der Postproduktion oder bei Wettbewerben. Und wenn es die Geschichte verlangt, stehe ich auch selbst vor der Kamera.  

dennoch bleibt das editing meine leidenschaft und ich entwickle meine Handschrift weiter. Schnitt ist für mich nicht nur Postproduktion.
Er ist Ausdruck. Bewegung. Entscheidung und Gefühl. 

sidequests

Die Arbeit mit KI ermöglicht mir, Figuren zu kreieren, die es so nicht gibt. Charaktere, die im Spannungsfeld zwischen Inszenierung und Imagination entstehen. Dabei verbinde und prompte ich cineastische Komposition, gezieltes Licht und Typografie zu einer klaren visuellen Dramaturgie. Jedes Plakat wird so zu einem eigenen narrativen Raum.

In meiner Gestaltung mit KI entwickle ich visuelle Welten, die zwischen Realität und Fiktion leben. Besonders im Filmplakat-Design nutze ich künstliche Intelligenz nicht als Ersatz, sondern als kreativen Partner, um fiktionale Charaktere zu erschaffen, die eine Geschichte andeuten, bevor sie erzählt wird. Mich interessiert der Moment, in dem ein einzelnes Bild bereits Atmosphäre, Konflikt und Emotion transportiert.

Durch die Verbindung von Schnittdenken, Soundgefühl und KI-generierten Bildwelten entwickle ich eine eigenständige Ästhetik, die zwischen Kunst und Film vermittelt und meine persönliche Handschrift trägt. november 2025

AI UND DIE FRAGE NACH MENSCHLICHKEIT

Ein Großteil meiner Arbeiten entsteht bewusst in Schwarz Weiß, weil ich das Gefühl habe, dass genau darin eine gewisse Melancholie liegt, die mich schon immer angezogen hat. Ohne Farbe bleibt mehr Raum für das Wesentliche, für Licht, Schatten, Blicke und Zwischentöne. Schwarz Weiß fühlt sich für mich ehrlicher an, reduzierter und zeitloser. Es nimmt dem Bild die Ablenkung und legt Emotionen frei, die in Farbe manchmal untergehen würden. Gleichzeitig habe ich mir die Arbeit mit KI ein Stück weit zur eigenen Aufgabe gemacht. Viele der Bilder sind in meinem persönlichen Projekt entstanden, in dem ich mich damit beschäftige, wie sehr KI den Menschen in seiner Vielfalt und Unterschiedlichkeit nachbilden kann. Sie kann Gesichter erschaffen, Hautstrukturen simulieren und Emotionen imitieren, und manchmal wirken diese Bilder erschreckend real. Und trotzdem bleibt etwas spürbar anders. So überzeugend die Oberfläche ist, so sehr bleibt KI für mich eine Hülle. Sie kann berechnen, kombinieren und reproduzieren, aber sie fühlt nicht. Genau dieses Spannungsfeld interessiert mich. Wie nah kann etwas Künstliches an das Menschliche herankommen, bevor wir merken, dass etwas fehlt? In meiner Arbeit nutze ich KI deshalb nicht nur als Werkzeug, sondern auch als Thema, als Spiegel unserer Zeit und als Kontrast zu echter, gelebter Menschlichkeit.

AS I´VE GONE THROUGH LIFE, I´VE FOUND THAT YOUR CHANCES FOR HAPPINESS ARE INCREASED IF YOU WIND UP DOING SOMETHING THAT IS A REFLECTION OF WHAT YOU LOVED MOST WHEN YOU WERE SOMEWHERE BETWEEN NINE AND ELEVEN YEARS OLD.“

–WALTER MURCH